Nie wieder PMS-Drama: Einfache Tipps für weniger Schmerzen und bessere Laune
Nie wieder PMS-Drama: Einfache Tipps für weniger Schmerzen und bessere Laune
Was tun, wenn Sie an fünf Tagen im Monat wie der Hulk, eine zarte Veilchen und der verrückte Hutmacher in einer Person sind? Und dazu noch Bauchschmerzen haben?
Ja, genau, ich spreche vom prämenstruellen Syndrom (PMS) und wie Sie es beruhigen können.
Laut Statistik betrifft das PMS 70 % der Frauen im gebärfähigen Alter. Die Beschwerden treten in der Regel 3 bis 7 Tage vor Beginn des Zyklus auf, und die Symptome sind sehr vielfältig:
Psychoemotionale Symptome: Niedergeschlagenheit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Erschöpfung, verminderte Libido und Konzentrationsschwäche
Ein paar schnelle Rezepte gegen PMS, die Ihnen helfen, krampfartige Bauchschmerzen zu lindern, die Verdauung zu regulieren und Stimmungsschwankungen zu reduzieren:
Schwarzkümmel (Samen)
Kauen Sie langsam 1 kleine Prise (ein Drittel eines Teelöffels ohne Spitze) Schwarzkümmelsamen 2-3 Mal täglich. Der Geschmack ist würzig und ungewöhnlich. Sie können es mit warmem Wasser nachspülen, um den Nachgeschmack zu überdecken.
Grüner Kardamom
Brühen Sie 3 grüne Kardamomkapseln in 250 ml heißem Wasser auf, lassen Sie es 5 Minuten ziehen und trinken Sie es warm (für den Geschmack können Sie einen Zitronenschnitz hinzufügen). Es empfiehlt sich, 2 Tassen pro Tag zu trinken.
Wenn Sie Schwarzkümmel und grünen Kardamom verwenden, werden Sie sich am Abend deutlich besser fühlen. Wenn Sie schon einen Tag vor dem erwarteten Beginn des PMS damit anfangen, wird der Verlauf für Sie komfortabler.
Beide Gewürze wirken als Spasmolytika und lindern Schmerzen. Sie sind zudem reich an Mikronährstoffen (was bei PMS sehr wichtig ist). Beachten Sie jedoch, dass eine individuelle Unverträglichkeit bestehen kann. Während der Schwangerschaft sollte die Dosis um die Hälfte reduziert werden (normalerweise stellt sich während der Schwangerschaft das Problem mit PMS nicht).
Wenn Sie mehr über PMS und seine Ursachen erfahren möchten, lesen Sie weiter unten:
Die Endokrinologie ist eine relativ junge Wissenschaft und hat noch keine klare Antwort auf die Frage, warum PMS auftritt.
Haupttheorien:
Zu viel Östrogen und ein Mangel an Progesteron in der zweiten Zyklushälfte oder in der Perimenopause
Mangel an Serotonin (Ursache für die Veränderung des psychoemotionalen Zustands)
Erhöhtes Aldosteron und ein gestörtes Verhältnis von Renin-Angiotensin-Aldosteron (Ursache für Ödeme)
PMS kann sehr schwerwiegende Symptome hervorrufen, die das Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem betreffen, einschließlich Migräne, Übelkeit, Erbrechen, Tachykardie und erhöhtem Blutdruck.
Es wurde festgestellt, dass der Verlauf von PMS durch folgende Faktoren beeinflusst wird:
Zustand des Verdauungssystems: Dort wird das Hauptmaß an Serotonin – dem Glückshormon – produziert. Ein niedriger Serotoninspiegel verstärkt Niedergeschlagenheit und Depressionen.
Empfindlichkeit gegenüber Histamin: Lebensmittel, die Histamin enthalten oder freisetzen, verstärken die Symptome von PMS.
Leberzustand: Die Leber ist für die Entgiftung von Östrogenen verantwortlich. Eine schlechte Entgiftung = zu viel Östrogen, zu wenig Progesteron = verschärftes PMS.
Magnesiumgehalt sowie Zink, Kalzium, Jod, B-Vitamine und andere Mikronährstoffe: Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil für die Funktion des Nervensystems und die nervlich-muskelische Regulierung. Jod, B-Vitamine usw. sind wichtig für die Aktivierung des stressmindernden Systems des Körpers sowie für die Bildung und den Stoffwechsel von Hormonen.
Stress, da dieser die neuroendokrine Regulierung des Körpers durcheinanderbringt. Und PMS ist nur das „i-Tüpfelchen“ auf den vielen anderen gesundheitlichen Problemen.
In der östlichen Medizin gibt es eine direkte Verbindung zwischen PMS und der Vata-Dosha. Ein Überschuss an Vata-Dosha führt zu:
Störungen in der Regulierung des Nervensystems (Symptome der neuro-psychischen, cephalalgischen und krisenhaften Formen von PMS)
Muskelkrämpfe und Dyskinesien, die Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme verursachen
Nährstoffmangel aufgrund einer gestörten Aufnahme im Verdauungstrakt
Im Allgemeinen ist PMS kein eigenständiges Problem, sondern ein Signal, dass Sie sich intensiver mit Ihrer Gesundheit befassen sollten.
Sie sollten Ihre Verdauung verbessern, die nervliche Regulierung stärken, den Darm und die Leber unterstützen, den Stress reduzieren und Nährstoffdefizite ausgleichen.